April 15, 2013

Planting English Sugar Peas Indoors

//Lieber nicht auf Englisch? Scroll und klick Auf Deutsch, bitte!//

The other day I was dancing for my veggies! No, no, I wasn't standing in the middle of the farmers market, swinging my hips for some potatoes. Although… Ah, better not.
I was dancing in a closed session (unless someone saw me in the window), all by myself for my sugar pea! 

The story is: A few weeks ago I decided that living in a house now, I should have my own veg garden. Carrots, parsnip, peas, I wanted to grow it all in my own backyard. Yet, on my windowsill where I started to sprout my first crop, the plants kept dying. Until, the pea showed mercy and emerged with its first few leaves through the soil.

Have you ever planted a seed and watch it grow? Do you know the feeling, when the first small green is appearing? Wow – I thought I was going to explode with joy! Then I just decided to dance. When my favourite Englishman and I discovered the first two peas on the little plant a whole party was going off. Of course I had to share that success story with you. I can only say have a go, it's sooo much fun!





You only need a few supplies for your fun with peas:

big yoghurt cup
soil, preferable for seedlings
seeds for sugar peas
spoon or small paddle
water

  1. Firstly soak the seeds in water.
  2. Meanwhile fill your cups with soil and dig a small well into it.
  3. Once the seeds are swollen place them one by one in your cups.
  4. Add some soil and place in a warm, dry place.
  5. For the first weeks, I covered the cups with cling film to keep the soil moist.
  6. Once the seedlings showed I removed the cover and watered regularly. I did not water from underneath, but sprayed water on twice a day.


The only downfall with the Indoor-Pea: the plants will not be as big as their big brothers outside. A big pot on the balcony might be a great compromise if you are looking to harvest a good crop.

Soon I am trying to attempt some outdoor gardening, so stay tuned for more fun with the peas!

Happy gardening!
Nadine



Neulich habe ich für mein Gemüse getanzt! Nein, nein, ich stand nicht auf dem Wochenmarkt und schwang die Hüften für einen Sack Kartoffeln. Obwohl… Nein lieber nicht.
Ich tanzte unter Ausschluss der Öffentlichkeit (sofern niemand an meinem Fenster vorbeilief), ganz allein für meine Erbse!

Es ist nämlich so: Vor einiger Zeit hatte ich beschlossen, mit einem englischen Häuschen muss auch ein englischer Gemüsegarten her. Karotten, Pastinaken, Erbsen alles sollte in meinem kleinen Hof angebaut werden. Doch in meiner Anzuchtplantage auf der Fensterbank häuften sich die Fehlschläge. Bis, ja bis, die Erbse als Erste Erbarmen mit meinem grünen Daumen hatte und sich hervor wagte.

Habt ihr schon mal etwas von Samen auf gepflanzt? Kennt ihr das Gefühl, wenn der erste Sprössling seine zarten Blätter durch die dunkle Erde zwängt? Wow – ich dachte ich platze vor Freude! Tja und da musste ich eben tanzen. Eine ganze Tanzparty gab’s dann letzte Woche, als mein Lieblingsengländer und ich die ersten dicken Erbsenhülsen an dem kleinen Kerl entdeckten. Da war klar, diese Erfolgsstory kann ich nicht für mich behalten und muss euch einfach ermuntern es auch zu probieren.


Mit wenigen Zutaten zum Erbsenglück:

Große Joghurtbecher
Anzuchterde
Samen für Zuckererbsen
Löffel oder Minischaufel
Wasser

Erbsen sind relativ genügsame Gesellen, daher ist die Züchtung auf der Fensterbank ziemlich gerade heraus:
  1. Zunächst die Erbsensamen in Wasser einlegen.
  2. Derweil die Becher zu knapp 4/5 mit Erde füllen und eine 2cm tiefe Mulde eindrücken.
  3. Wenn die Samen  aufgegangen sind, je Topf einen hineingeben.
  4. Locker mit Erde aufschütten und an einen warmen und sonnigen Ort stellen.
  5. Für die erste Woche habe ich etwas Folie über die Öffnung gespannt, um die Feuchtigkeit zu halten.
  6. Sobald der erste Sprössling auftaucht, kann die Folie entfernt werden. Danach gilt es, regelmäßig zu gießen . Ich habe keine Bewässerung von unten vorgesehen, kann mir aber vorstellen, dass das den Prozess erleichtert.





Einziges Manko am Indoor-Erbsenglück: die Pflanzen werden natürlich nicht so groß, wie im freien Beet. Aber in einem großen Topf auf dem Balkon, käme man dem Gemüsegarten schon näher.

Demnächst wage ich mich an die Anzucht für draußen, also dranbleiben für noch mehr Erbsenglück!

Fröhliches Gemüsezüchten!
Nadine

2 comments:

  1. Ich kann die Freude über den Erfolg sehr gut nachvollziehen. Es ist wirklich schön, etwas Lebendigem dabei zuzuschauen, wir es zuerst kämpft, dann weiter wächst, im Fall des Falles auch blüht, gedeiht sowieso und am Ende dann vielleicht sogar irgendwas Essbares abwirft. Und bei all dem kann man lächelnd daneben stehen, tanzen, (singen ist ja angeblich auch förderlich) und sich darüber freuen, dass man etwas zum Leben erweckt hat. Gott, klingt das alles pathetisch, aber mir gehts bei der Arbeit mit Pflanzen halt immer so. Danke für den schönen Beitrag!

    ReplyDelete
  2. Vielen lieben Dank. Es ist wirklich spannend zu sehen, was da gerade auf meiner Fensterbank und bald in unserem kleinen Garten (hoffentlich) passiert und es ist umso schöner diese Aufregung mit jemandem zu teilen!
    Liebe Grüße
    Nadine

    ReplyDelete