August 13, 2013

My first backyard potatoes

Look what I found last week end in my backyard: home grown red potatoes! Surprised? Me too! After a promising start I had given up on my potatoes long ago, well May.
In March The Simple Things suggested you could grow your own early potatoes with only a bucket, some compost and old potatoes. That sounded too easy, I had to try it. A few days later I found some forgotten red potatoes in my storage cupboard and instead of throwing them on my compost I chucked them into the next free buckets I could find.
Well, first I filled about 1/3 of the bucket with compost, and then I planted them – sprouting bits pointing upwards – on top of the soil. I placed four in each container and covered them lightly with more compost. Apparently a bin bag with holes (for drainage) would have worked likewise, but I happened to have these plant pots left over. Over the next few days the sprouts kept growing like mad and I kept covering them with more soil until the buckets were full.


It didn’t take long until some thick green stalks appeared with big leaves at the top. I was delighted! It said, two weeks after flowering the potatoes would be ready for harvest. So when the first pots leaves turned yellow and dry, I started digging around – but apart from some rotten peels there was no potato to be seen.
Since the second bucket was still lush and green I decided to leave it for a little longer and forgot about it in the end altogether. Until last week end, when the floppy leaves caught my eye.
I hesitated, but then dug my hand deep into the soft soil and ta-da found a tiny potato and another one, and another one. After that I tipped the whole bucket over and discovered 15 (!) potatoes altogether. Some were only tiny, but at least 7 of them had a good eating size.


The moral of the story: Haste makes waste – and patience makes potatoes.
And what's your gardeners secret?

Nadine




Schaut mal was ich am Wochenende in einem Eimer in meinem Hinterhof entdeckt habe: Rote Kartoffel aus eigener Züchtung! Überrascht? Und ich erst. Nach einem vielversprechenden Start hatte ich die Kartoffelzüchtung eigentlich im Mai aufgegeben.
Im März erklärte The Simple Things (bitte unbedingt Lesen!) seinen Lesern, dass man zum heimischen Frühkartoffelzüchten nicht viel mehr bräuchte, als einen Eimer, Erde und ein paar alte Kartoffeln. Das wollte ich natürlich unbedingt ausprobieren. Als mir Tage später ein paar vergessene rote Kartoffeln aus dem Vorratsschrank entgegen gekullert, wanderten diese prompt in zwei alte Pflanzenkübel statt in den Kompost.
Zuerst füllte ich die Kübel wie empfohlen zu etwa 1/3 mit Erde. Dann legte ich die Kartoffeln rein – Sprieße nach oben. Vier Stück säte ich in jeden Topf und deckte sie zum Schluss mit einer dünnen Schicht Erde ab. Es hätte auch ein lichtdichter Sack mit Löchern (für Drainage) getan, aber ich hatte eben diese Pflanzentöpfe über. In den kommenden Tagen begannen die Kartoffelsprieße zu wachsen wie blöde und jedes Mal, deckte ich sie mit neuer Erde ab, bis am Ende der ganze Topf gefüllt war.


Bald schossen dicke Pflanzenstängel aus der Erde und bildeten breite Blätter aus. Ich war entzückt! Zwei Wochen nach ihrer Blütezeit sollten die Kartoffeln erntereif sein und als die Blätter im ersten Topf gelb und welk wurden, klatschte ich begeistert in die Hände und begann zu wühlen. Aber außer verrotteten Kartoffelschalen fand ich Nichts.
Weil der zweite Eimer noch in vollem Grün stand, ließ ich ihn zunächst unangetastet – und vergaß ihn schließlich. Bis letztes Wochenende, als mir plötzlich die welken Stängel ins Auge fielen.
Nach kurzem Zögern bohrte ich meine Hand tief in den Mull und ta-da – wühlte eine kleine Kartoffel heraus. Und dann noch eine und noch eine. Kurzerhand kippte ich den ganzen Eimer um. Insgesamt purzelten 15 (!) Kartoffeln aus dem Topf. Einige waren winzig, aber immerhin 7 hatten durchaus essbare Größe.


Die Moral von der Geschichte? Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht!
Wieder was gelernt, und was ist euer Gärtnergeheimnis?
Nadine

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