August 27, 2013

Wax Crayon Text Art


It has been 10 months now since my favourite Englishman and I moved into our first home together in England. With both of us having not much more than what our student dorms could hold it took us a while to fill this house. While the necessities where set in place quickly, the decoration went a slow route. A few weeks ago I finally came round to hang the many picture frames I have.

Now it is up to the filling. Since this is no longer just for me, I didn’t simply want to use my “old” pictures and art prints. So I embarked on a little research tour on the internet for cute DIYs and came across this awesome idea by Elise Blaha Cripe. I loved her wall art, but had none of the supplies in the house. However it reminded me very much of the wax crayon pictures, I used to make as a kid. Lucky me, I still had a bunch of the wax crayons in my craft drawer as well as a set of letter stencils. So I put one and one together and made this postcard size wax crayon wall art inspired by Elise. The words btw I saw on Pinterest.


To make a wax crayon art print yourself you will need a frame, 1 sheet of thick paper (I used the matt side of photo paper), black and white wax crayons, x-acto knife, pencil, letter stencil, scratcher.

  1. Start by measuring your art piece. I simply traced the inside on my frame with a pencil.
  2. Cover the whole space inside that marked out frame with the white wax crayon. Apply at least two layers.
  3. Now it’s time to cover the white with the black. I found it to be easier and more effective going the other direction than with the white, so in my case vertical to the horizontal white lines. Don’t worry if you feel that at the end of every brush you seem to pick up some white wax, you can cover this with a few more layers.
  4. Then comes the scratching. I started with the longest word at the bottom and scratched out as much as possible of every letter. To get the distance even I used the distance between the letters on the stencil as a guide.
  5. After that I went a second time over the letters with my scratcher to fill in the stencils gaps, highlight the white more and also correct the letters were the stencils were too narrow to scratch.
  6. As the last step, simply cut out your piece of art and place it in your frame.


I have to warn you though; wax crayon art can get slightly addictive!

Happy making,
Nadine




Es ist inzwischen zehn Monate her, dass mein Lieblingsengländer und ich in unser erstes gemeinsames Heim in England eingezogen sind. Keiner von uns besaß damals ehr, als was das übliche Studentenzimmer beinhaltete und es dauerte eine Weile unser Haus zu füllen. Während wir uns darauf konzentrierten möglichst schnell die wichtigsten Dinge einzurichten, nahm der Dekorationsprozess die langsame Route.  Erst vor einigen Wochen kam ich dann endlich dazu, meine vielen Bilderrahmen aufzuhängen.

Jetzt geht es daran diese mit schönen Dingen zu füllen. Weil das Haus jetzt nicht mehr nur meins ist, wollte ich aber nicht einfach auf meine „alten“ Fotos und Prints zurückfallen und habe darum eine kleine Internetrecherche gestartet. Auf der Suche nach hübschen DIY Ideen, stolperte ich unter anderem über dieses Textkunstwerk von Elise Blaha Cripe. Ich fand ihre Idee auf Anhieb großartig, hatte aber leider keines der Materialien im Haus. Ihre Technik erinnerte mich jedoch sehr an die Wachsmalbilder, die ich als Kind immer malte und glücklicherweise hatte ich noch genau so eine Packung Wachsmalstifte in meiner Bastelschublade – zusammen mit einem Set Buchstabenschablonen. Da war eins und eins schnell zusammen gezählt und ich auf dem Weg, mein eigenes postkartengrosses Wachsmaler- Textkunstwerk zu kreieren, inspiriert von Elise – na klar. Den niedlichen Spruch habe ich auf Pinterest entdeckt.



Falls ihr euch jetzt auch ein Wachsmaler-Textkunstwerk schaffen möchtet, braucht ihr einen Bilderrahmen, ein dickes Stück Papier oder Pappe (ich habe Fotopapier benutzt), schwarzen und weißen Wachsmaler, Cutter, Bleistift, Buchstabenschablone und Kratzer.

  1. Fang am besten damit an, euer Kunstwerk auszumessen. Ich habe dazu einfach die Innenseite des Rahmens auf meinem Stück Papier nachgezogen.
  2. Anschließend das ganze Bild mit dem weißen Wachsmaler ausmalen, am besten in 2 Lagen.
  3. Danach das Weiß mit dem schwarzen Wachsmaler vollständig abdecken. Am effektivsten funktioniert das, wenn ihr gegen den Strich malt zum Weiß. Keine Sorge, wenn ihr zwischendrin etwas von dem Weiß verschmiert, das könnt ihr mit der nächsten Lage Schwarz wieder abdecken. Ich würde ebenfalls mindestens zwei Lagen empfehlen.
  4. Als Nächstes geht es ans Kratzen. Ich habe mit dem längsten Wort angefangen und die Abstände zwischen den Buchstaben auf der Schablone als Markierung genommen für die Abstände auf dem Papier.
  5. Abschließend noch einmal über die Buchstaben gehen und übrig gebliebenes Schwarz und die Lücken, die die Schablone lässt freikratzen – dadurch kommt das Weiß noch ein bisschen besser hervor.
  6. Im letzten Schritt euer neues Kunstwerk ausschneiden und einrahmen.


Ich muss euch jedoch warnen, Wachsmalkunst macht süchtig!

Fröhliches Machen.
Nadine


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