September 04, 2013

English Farm Fields


Have you ever – on a road trip across the country – been mesmerized by the many colourful farm fields that spread alongside highways and country roads? And have you ever wondered a split second later, what is it actually that grows on these fields in this vast amount?

With tractors now lurking behind every tight corner of the narrow English country roads - it’s undoubtedly harvest season here. So when I spent last Sunday in the countryside, I took my chance to see and learn what’s growing on British farm fields.

We visited my favourite Englishman’s grandma and after our Sunday dinner we took a stroll amongst the many different fields. Accompanied by my Englishman‘s uncle, a walking encyclopaedia when it comes to the farm land of his home village. So, I pointed and he explained about what and why is growing in the middle of England.


Wheat is grown all over the world. In fact the cereal grain takes up the most land compared to any other commercial food. Like in many other countries the faint yellow fields are a common sight. (Don't mind it though, because I think they are beautiful!)


However I feel that in England the rapeseed is taking over. In late spring and early summer the flowers of this oil seed create the most beautiful landscape and paint many of the rolling hills in the Midlands and the North in deep yellow. Now at the beginning of autumn the flowers have long gone. What is left are faintly yellow dry plants with grains almost bursting with their tiny little black seeds. Which are used btw to make vegetable oil as well as bio diesel.


The most interesting look during harvest season have clearly the field beans. With their intense black colour and dry appearance the fields almost look as if they have been burned down, but on the contrary at this stage there are bursting with ready to eat beans.There are not a common sight either, as field beans are usually grown in North Africa or South America. They prefer dry and hot weather, so here in England its always a bit of a gamble with them. When successfully grown though, they are apparently a great locally grown, GM free stock feed alternative (instead of soya).



I also learned that farmers never plant the same crop twice in a row on one field, so I am very excited to see what is growing next here. 

Have you ever explored the fields of your country? What is growing where you live and why? Would love to hear from you.

Nadine





Starrt ihr auch immer – auf langen Autofahrten durchs Umland – fasziniert auf die vielen bunten Kornfelder, die links und rechts der Autobahn das Land durchziehen? Und grübelt ihr auch manchmal Sekunden später darüber, was das wohl ist, dass dort in diesen riesigen Mengen wächst?

Seit die Traktoren wieder hinter jeder Ecke auf Englands Landstraßen lauern – ist es ohne jeden Zweifel Erntezeit hier. Als ich vergangenen Sonntag inmitten von Englands Feldbauern verbrachte, nutzte ich die Chance aus nächster Nähe zu sehen und zu lernen, was auf britischen Feldern wächst.

Wir besuchten die Großmama meines Lieblingsengländers auf dem Land und nach einem köstlichen Sonntagsessen machten wir einen kleinen Spaziergang rund um die Felder des Dorfes. Begleitet wurden wir vom Onkel meines Lieblingsengländers, eine wandelnde Enzyklopädie, wenn es um die Felder und Höfe seiner Heimat geht! Ich zeigte und er erklärte, was und wieso auf den Feldern in Englands Mitte wächst.


Weizen wird inzwischen auf der ganzen Welt kultiviert. Um genau zu sein, ist Weizen das Getreide, das die meiste Fläche einnimmt aus allen kommerziell angebauten Lebensmitteln. Wie also in vielen anderen Ländern sind die hellgelben Felder ein häufiger Anblick hier in England.


Obwohl ich das Gefühl habe, dass der Raps langsam die Oberhand gewinnt. Im Spätfrühling und Frühsommer kreieren die Blüten des raps die wunderschönste Landschaft, wenn sie die wogenden Hügel in tiefes Gelb tauchen. Jetzt zum Herbstanfang sind die Blüten lange verschwunden und zurück bleiben die blass gelben ausgetrockneten Stängel und Blätter. Die sind dafür bis zum Anschlag gefüllt mit kleinen schwarzen, kugeligen Samen aus denen Öl und Biodiesel gemacht wird.


Das interessanteste Aussehen während der Erntesaison haben jedoch mit Abstand die Feldbohnen. Durch die intensive schwarze Farbe und die trockenen Bohnenstängel sehen die Felder oft aus, als wären die Pflanzen verbrannt. Das Gegenteil ist allerdings richtig, sie platzen fast vor Bohnen, die zum Verzehr bereit sind. Feldbohnen wachsen eigentlich häufiger in Nordafrika oder Südamerika, wo sie ein beliebtes Lebensmittel sind. Die Bohnen bevorzugen trockenes, sehr warmes Wetter. Hier in England ist es immer ein bisschen Glückssache, ob die Bohnen was werden. Bei Erfolg sind sie aber eine tolle und vor allem lokal angebaute, GM freie Alternative für Tierfutter (gegenüber dem üblichen Soja).


Und, welche Felder habt ihr schon mal genauer unter die Lupe genommen? Würde mich freuen, zu hören, was bei euch so wächst und warum?

Nadine

No comments:

Post a Comment